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„Wenn mein Herz singt und Gott für dieses Leben dankt, kriegt alles Farbe.“
(Hanna Ahrens)

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Architektur

Häuser und Höfe – Architektur von Generationen

Klosterhof und Äbtissinnenhaus

Klosterhof Der Klosterhof zeugt vom ehemaligen Klosterbezirk, einem geschützten und schützenden Bereich. Neben der Mauer wird er eingerahmt von Äbtissinnenhaus, Klosterkirche und einem Wohnhaus.
Das Äbtissinnenhaus ist das auffälligste Gebäude des Dorfes, das Wahrzeichen von Gnadenthal. Heute wird das Erdgeschoss mit seinen beiden Sälen für Seminare genutzt. In den oberen Stockwerken sind private Wohnungen entstanden.
Auf Grundmauern aus dem 13. Jahrhundert wurde es 1589/90 gebaut als Wohnhaus für den Schwesternkonvent. Dieses „Hofhaus“ weist Ähnlichkeiten mit den wichtigsten Fachwerkbauten in Bad Camberg auf. Der stattliche Rechteckbau begrüßt mit seinem prächtigen Giebel den Besucher.

Wohnhaus aus Niederzeuzheim

Die für den Westerwald typische Fachwerkstruktur findet sich in diesem kleinen Wohnhaus, das um 1700 gebaut wurde. 1986 wurde es in Niederzeuzheim abgetragen und in Gnadenthal wieder aufgebaut. Dieses heute private Wohnhaus steht auf der Klostermauer und begrenzt nach Westen den Klosterhof.

Kreuzgang

Kreuzgang Der Durchgang zwischen Äbtissinnenhaus und Klosterkirche führt in den Kreuzgang. Der Ort zeugt vom klösterlichen Leben, von Stille und Fest zur Ehre Gottes. Der überdachte Umgang erlaubt als Wandelgang Zurückziehen und Stille oder aber als 'Amphitheater' fröhliches Fest.
So steht auch das Taufbecken am richtigen Platz. Es steht für das Zeichen, das den einen, nicht zu wiederholenden Anfang mit Jesus Christus beschreibt. In der Taufe wird der Bund beschlossen, der Anfang des Lebenswegs im Glauben. Das Becken ist so groß, dass die Taufe mit Untertauchen möglich ist.

Dorfplatz

Dorfplatz Der Dorfplatz bildet den Kontrast. Hier ist Kommen und Gehen, Geschäftigkeit und Geschäft.
Dafür stehen

Stallscheune – Galerie und Buchhandlung Kloster Gnadenthal

Das schlichte aber große Gebäude wurde 1850 als Viehstall errichtet. Nur in der nördlichen Hälfte ist noch die ursprüngliche Stallanlage zu sehen – in unserer Galerie. Das dreischiffige Kreuzgratgewölbe steht auf schlanken gusseisernen Säulen mit ausgebildeten Kapitellen. Die historisch anmutende Form war bautechnisch eine aufwändige Lösung, diente aber dem Brandschutz. Die eindrückliche Architektur wird auch ganz bildhaft "Kuhkapelle" genannt.

Haus "Nr. 6"

Dieses private Wohnhaus gegenüber der Buchhandlung ist eine Besonderheit, obwohl es noch nicht alt ist. Für Landarbeiter wurden um 1930 Häuser in dieser typischen Form gebaut: eine Hälfte als Wohnhaus und die andere als Scheune. In der Scheune befindet sich heute ein Ausstellungsraum von Renate Menneke, einer Künstlerin aus Bad Camberg.


Fotogalerie: Architektur

Äbtissinnenhaus und Kirche
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Äbtissinnenhaus
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Klosterkirche
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Info-Pavillon
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Galerie
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Brüderhaus
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Kapelle im Brüderhaus
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Haus der Stille - Innenhof
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Fotogalerie: Rundblick

(aufgenommen vom Kirchturm)

Klosterhof
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Kreuzgang
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Hofgut
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Galerie
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Dorfplatz
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Dorfplatz: Infopavillon und Haus Nr. 6
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